Mein Weg zur Schlafberatung

Ich bin Ronja, 27 Jahre alt und Mutter einer 9-jährigen Stieftochter und eines 16 Monate alten Sohn. Warum kommt plötzlich ein Blogartikel von mir? Was habe ich denn bitte nun mit Schlummerliebe und mit Josy zu tun? Und dazu, was soll dieser Artikel nun jemanden bringen, der eigentlich nur etwas lesen wollte, um vielleicht für sich ein paar Fragen zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf zu beantworten. Wer genau schaut, sieht, dass Josy schon lange keinen Blogartikel mehr veröffentlicht hat. Das liegt einfach daran, dass sich gerade bei Schlummerliebe so unendlich viel tut, Dinge, von denen wir alle profitieren, deswegen hat Josy sich Hilfe geholt! 

Josys Blog beantwortete mir eine Schlaffragen, die sonst keiner beantwortet hat!

Ich bin vor gut einem Jahr, wie du vielleicht auch, auf Grund einer Sorge oder Frage in Bezug auf Babyschlaf hier auf Josys Blog gestoßen und ich war so happy, diesen gefunden zu haben. Meine Frage damals war „Warum schläft mein Sohn am Tag nur so kurz?“. Nirgends habe ich ansatzweise eine für mich zufriedenstellende Antwort finden können und wenn es mal schien, da wäre etwas, was mir helfen könnte, war es ein Coaching was an tausenden von Bedingungen geknüpft war und mir sehr unseriös erschien. Hier habe ich dann gelesen, dass auch Josy plötzlich mit diesem Problem, bei ihrem zweiten Sohn konfrontiert war und ich war erleichtert, endlich mal aus Sicht einer Mutter zu lesen, was da los ist. Dies blieb aber nicht meine einzige Sorge, ich wusste nun, kurz schlafen kann an verschiedenen Faktoren liegen, habe diese mal geprüft und dennoch wenig Veränderung bemerkt und dachte ein wenig die Zeit würde es richten. Puste Kuchen, irgendwie tat sich gar nichts, mein Sohn, täglich gefühlt unzufriedener nach jedem Tagschlaf, machte mich fertig. 

Ich fühlte mich wie eine Versagerin, mein Sohn wollte nicht mehr einschlafen!

Ein weiteres Problem trat auf, er wollte nicht mehr so superschön entspannt beim Stillen einschlafen, er weinte bitterlich, ich weinte bitterlich, wir waren am Ende und irgendwann nach einer Stunde jeglichen versuchen, war er endlich im Land der Träume, ich konnte durchatmen – für 30 Minuten. Nach so einem langen Kampf ist das nichts! Ich gefühlt wieder den Tränen nahe, nicht mehr wissend wo oben und unten ist, mich wie eine Versagerin fühlend, fing wieder an zu recherchieren und suchte mir diesmal direkt, hier auf Josys Blog meine Antworten und stieß auf das Thema Wachzeiten. „Wie jetzt, das soll es sein, es klingt so logisch, aber so lange, ja so lange schafft er doch noch nicht wach zu sein? Oder doch?“ Ich hatte ehrlich keine Ahnung, wie lange ein 4 Monate altes Kind wachsein konnte, ich hatte keine Ahnung, wann ein 4 Monate altes Kind übermüdet ist und überhaupt, wer versteht denn schon dieses Baby. Aber! Es war einen Versuch wert. Ich zog die Zeiten länger, was echt nicht einfach war, er wurde schnell überreizt, ich musste ihn hinhalten und ablenken. Am Wochenende war es leichter, da mein Mann zu Hause war, ich freute mich am Nachmittag, wenn die Große aus der Schule kam und nochmal mit ablenken konnte. Das Einschlafen war somit kein Problem mehr.

Es schien alles gut zu werden – kurze Tagesschläfchen blieben aber!

Hurra! Ein Hochgefühl stieg in mir auf, was aber blieb, diese blöden kurzen Schläfchen, 5-mal am Tag habe ich ihn gezogen, betüdelt, damit er für 30 Minuten schlief. Es gab Tage, da schaffte er in der Trage, Kinderwagen, auf mir nuckelnder Weise an der Brust oder in der Federwiege 2h am Stück zu schlafen und danach war mein Sohn wie ausgewechselt. Aber dies waren Ausnahmen und ich war immer noch am Verzweifeln. Und ich weiß, ich bin damit nicht allein und viele, die das hier lesen, werden es nachfühlen können. Ich bewundere Eltern, die wirklich klar sagen können „Mein Baby schläft, wenn es müde ist und solange es mag und überhaupt, wozu sich mit diesen ganzen Dingen auseinandersetzen, das läuft schon irgendwie!“ Puh ja, herzlichen Glückwunsch, wenn du das kannst! Ich konnte es nicht, den ganzen Tag mit einem völlig übermüdeten Kind verbringen und nur darauf warten, dass mein Mann von der Arbeit kommt und mir kurz mal Luft zum Atmen gibt. Denn mit dem Tagschlaf wars dann irgendwann nicht mal mehr getan, denn irgendwann wirkte es sich auch auf die Nacht aus. Wachphase in der Nacht, viel zu früh müde am Abend, viel zu früh wach am Morgen – 3 Monate ist mein Mann mit ihm dann um 5:30 ins Wohnzimmer, damit ich noch schlafen konnte! 

Abstillen oder gar Schreien lassen ist da keine Lösung!

Ich war fertig, Abstillen, für mich keine Option, Schreien lassen, eh nicht! Josy als Beraterin kontaktieren? An sich ja, aber ich brauche diesen Umfang an Beratung nicht! Also weiterlesen und bemerken, es gibt eine großartige Facebookgruppe von Schlummerliebe. Oh ja, da kann ich ja nochmal fragen und vielleicht habe ich ja Glück und bekomme eine Antwort. Die Facebookgruppe, war dann erstmal mein Hauptort, an dem ich in den Austausch ging, mit anderen Müttern und zu dem Zeitpunkt noch mit Josy. Überhaupt konnte ich da viel lesen und Leidensgenossinnen finden. Damit ging es mir wieder besser. Ich erfuhr darin vom Schlafprotokoll und führte auch ein Protokoll, um zu sehen, was braucht mein Sohn überhaupt und wie lange schläft er denn am Tag nun wirklich. Dann die Frage nach der Struktur und wie einen Tag gestaltet werden könnte. Das waren Dinge, die ich mir mit Hilfe von Josys Blog, kleinen Fragen in der Facebookgruppe und selbst herumprobieren erarbeitet habe.

Der Ausweg aus dem Teufelskreis durch die Facebookgruppe!

Ich hatte das Gefühl etwas aus dem Teufelskreis von Übermüdung, durch Untermüdungherauszukommen – ich glaube den Begriff Untermüdung gibt es nicht wirklich, aber ich weiß gerade keinen besseren Ausdruck dafür. Mein ultimativer Tipp, der dann wirklich dazu führte, dass er es am Tag regelmäßig schaffte länger zu schlafen, war dann irgendwann, als wir dann auch bei nur noch drei Schläfchen am Tag angekommen waren, das Wake to sleep. Es war wie ein Allheilmittel für uns. Es war ein ungewohntes Gefühl, ich schaute auf die Uhr, ging dann kurz rein, um anzustupsen, ging raus und zack, über eine Stunde schlief er. Es war genial, der Alltag lief, die Nächte – na ja ich wollte keine Ansprüche stellen. Ich war begeistert, wie jemand mit Leidenschaft ihr Wissen präsentierte und man sich so über Artikel und Facebook Videos verstanden gefühlt hat und eben nicht verurteilt, weil man was ändern wollte, da es eben nicht mehr ging! Aber eben auch an die Bedürfnisse der Kleinen denkt, ohne dabei die Bedürfnisse von MaPa runterzuspielen und zu meinen „Da muss man nun durch, das ist als Eltern so.“ Ja Müdigkeit gehört dazu! Ja, man gibt Selbstbestimmung auf! Aber! Da ist es wieder, dass aber, es ist nicht nötig dafür, zu einem unglücklichen Zombie zu werden! Wie soll ich mich da um mein Kind kümmern. 

Ich wurde Teil des Teams Schlummerliebe!

Auch jetzt mit 18 Monaten sind unsere Nächte hart, wir arbeiten immer noch an einigen Baustellen, die ich hätte, vermutlich auch an vielen Stellen vermeiden können, wenn ich Josy direkt gebucht hätte. Wenn Josy schon Angebote gehabt hätte, die sie inzwischen hat. Damit meine ich so großartige Möglichkeiten, für einen schmalen Preis ein Einzelgespräch zu buchen oder ein Webinar zu meinem Thema zu sehen oder eben durch den Schlummerkurs mir das schon selbst zu erarbeiten – ohne einen Blogartikel dreimal lesen zu müssen und viermal in der Facebookgruppe die gleiche Frage zu stellen, sondern geleitet und mit noch viel mehr Input. Umso schöner ist es für mich inzwischen ein Teil von dem Team Schlummerliebe zu sein. Vor einigen Monaten war Josy auf der Suche nach Verstärkung und machte eine Ausschreibung zu einer Ausbildungsstelle. Ich zeigte diese Ausschreibung meinem Mann, der mir sagte, dass ich das unbedingt versuchen muss und es eh mein Ding wäre und ich es am Ende auch eh bekomme. Ganz so optimistisch wie er war ich nun nicht, aber ich dachte, wenn er so sehr damit hinter mir steht, dann versuche ich es auch wirklich und redete für die Bewerbung in eine Kamera über mich, wer ich bin und erzählte meine „Schlummerliebe Geschichte“. Ich erzählte auch, dass es einfach der perfekte Zeitpunkt für mich ist, denn ich bin fast am Ende meines Studiums, was jetzt erst nach der Babypause weitergeht und habe dann auch wirklich die Möglichkeit dem Job mit Herz und Seele nachzugehen, anderen MaPas zu helfen, ihren Schlafweg zu finden. Ich freue mich hier zu sein und ich hoffe, ich kann damit andere Eltern erreichen. Ihr seid nicht allein! Wir sind für euch da und begleiten euch gerne individuell bei eurem Weg!

Eure Ronja

Hallo, ich bin Ronja!

Hallo, ich bin Ronja!

Meine eigene Schlafgeschichte brachte mich zu Schlummerliebe und nun bin ich bereit auch anderen Eltern wie dich auf ihrem Schlafweg zu begleiten, zu stärken, selbstbewusst zu machen und individuell zu schauen, was du und deine Familie braucht, um dem Baby- und Kleinkindschlaf mit Entspannung zu begegnen.